Auf den Spuren der historischen Wasserversorgung des Klosters St. Michael
Über dieses Event
Die Wasserversorgung mittelalterlicher Klöster bildete nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Klausurgedankens eine wesentliche Säule des monastischen Lebens. So sicherte die Versorgung mit lebenswichtigem Trinkwasser nicht nur die Autarkie der Abtei, sondern auch deren wirtschaftliche Grundlage. Vieh konnte getränkt, Gärten bewässert und Bier gebraut werden … Vielfach wird der Bau von Wasserleitungen in den Klosterannalen als bedeutendes Infrastrukturprojekt hervorgehoben. So auch im Falle des Klosters St. Michael, wo im frühen 12. Jahrhundert unter Bischof Otto dem Heiligen (1102–1139) eine knapp 2 km lange Wasserleitung zur Versorgung der ehemaligen Benediktinerabtei gebaut wird. Deren Ursprung bildet eine Quellfassung im Michelsberger Wald. Ausgehend von der dortigen Brunnenstube folgt der Spaziergang dem Verlauf der historischen Leitung und endet schließlich im Klosterhof, wo die – zwischenzeitlich natürlich mehrfach erneuerte – Leitung nach wie vor den Merkurbrunnen speist.
Beginn
Hinweise
Treffpunkt: Wanderparkplatz Michelsberger Wald am Ende der St.-Getreu-Straße.
Der Spaziergang ist nicht barrierefrei, festes Schuhwerk (Wald- und Wiesenwege) wird empfohlen. Die Gesamtlänge des Spaziergangs beträgt etwa 3 km. Die Anzahl öffentlicher Parkplätze ist begrenzt, der Ausgangspunkt ist jedoch bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinie 910, Ausstieg Haltestelle Michelsberger Wald) erreichbar.
Da die Tour im Klosterhof von St. Michael endet, besteht im Anschluss die Möglichkeit, an den dortigen Programmpunkten zum Tag des offenen Denkmals teilzunehmen.
