110 Jahre Fürst Donnersmarck-Stiftung und die Gartenstadt Frohnau
Über dieses Event
Frohnau. Ein S-Bahnhof und ein besonderer Stadtteil am nördlichen Rand von Berlin: Vor 120 Jahren stand hier noch ein Wald. Dann kam Guido Graf Henckel Fürst von Donnersmarck mit einer Vision: Hier auf der Stolpener Heide sollte eine Gartenstadt entsehen, nach englischem Vorbild. Schmuckplätze wurden angelegt, Straßen, die sich durch den Wald schlängeln, gepflastert und ein Ausflugslokal mit Aussichtsturm gebaut. Die besser begüterten Berliner*innen sollte das locken, hier ein Grundstück zu kaufen. Doch es kam anders: 1914 begann der I. Weltkrieg und das Kasino wurde – auf Wunsch und finanziert vom Fürsten – zum Lazarett. Aus diesem Vereinslazarett Frohnau ging 1916 die Fürst Donnersmarck-Stiftung hervor, die sich für die Belange von Menschen mit Behinderung einsetzt – in Frohnau im P.A.N. Zentrum für Postakute Neurohehabilitation. Folgen Sie uns auf einem historischen Stadtspaziergang: auf den Spuren der Stiftung, des Stadtteils und der Geschichte der Behinderung.
Beginn
Hinweise
Die Veranstaltung ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und für Menschen mit Seheinschränkungen geeignet. Die Wegstrecke beträgt 2 Kilometer: An der letzten Station, dem P.A.N. Zentrum, können sich die Teilnehmenden im Bistro umsonst bei Kaffee & Kuchen für den Rückweg stärken.
