Stadtspaziergang mit Besuch des St. Annen-Museums und des Heiligen-Geist-Hospitals
Über dieses Event
Im Mittelalter galt als arm, wer für sein Leben nicht selbst aufkommen konnte und über keinerlei Schutz verfügte. Als Teil der göttlichen Ordnung spielten arme Menschen in der Gesellschaft aber eine wichtige Rolle. Die Zuwendungen und Almosen halfen sowohl den Bedürftigen, als auch den wohlhabenden Stiftern, die sich durch die frommen Gaben ihr Seelenheil gewissermaßen erkaufen konnten. Auf dem Weg vom ehemaligen St. Annen-Armen- und Werkhaus bis zum Heiligen-Geist-Hospital beschäftigen wir uns am Beispiel wichtiger Einrichtungen der Armenfürsorge und der mittelalterlichen Darstellung von Armut mit den Lebensbedingungen sowie der gesellschaftlichen Rolle der "Menschen minderen Glücks". Der Spaziergang dauert 2 Stunden und ist mit einer Besichtigung des St. Annen-Museums und des Heiligen-Geist-Hospitals verbunden. Startpunkt ist vor dem Haupteingang des Museumsquartiers St. Annen.
Beginn
Hinweise
Anmeldung erforderlich ab 4. September 2026 unter:
https://luebecker-museen.de/denkmaltag
Der genaue Treffpunkt wird bei der Anmeldung angegeben
